Was ist ein Hyperloop überhaupt?
Ein Hyperloop ist das Konzept einer Magnetschwebebahn, die sich in einem Vakuum bewegt. Das Konzept wurde 2012 von Tesla-Chef Elon Musk vorgestellt. Es handelt sich um ein Transportsystem mit einem Luftdruckschlauch, durch den Personen und Güter transportiert werden können. Die Idee ist, dass Sie irgendwann von Amsterdam nach Paris in weniger als 30 Minuten reisen könnten. Musk schrieb 2017 den SpaceX Hyperloop-Wettbewerb aus. Daraufhin wurde der Delft Hyperloop mit dem ersten Studententeam von 36 Studenten der TU Delft ins Leben gerufen. Sie meldeten sich freiwillig, um an einer der ersten Hyperloop-Kapseln zu arbeiten und gewannen den ersten Preis unter 2.000 teilnehmenden Studenten.

Delft Hyperloop anno 2021
Mittlerweile arbeitet das fünfte Team von Delft Hyperloop Tag und Nacht daran, mit all seinem Wissen und seiner Expertise, die Hyperloop-Technologie und das Konzept auf ein höheres Niveau zu bringen. Die 35 Talente, die verschiedene Studiengänge wie Luft- und Raumfahrttechnik, technische Mathematik und Physik, Industriedesign, Maschinenbau und Informatik absolvieren, wollen die technische und kommerzielle Machbarkeit des Hyperloop-Konzepts beweisen. In diesem Jahr werden sie nicht nur eine Hyperloop-Kapsel bauen, sondern auch eine eigene Strecke, auf der der Motor sitzt. Daan Witte: "Das ist wirklich einzigartig, wir sind das einzige Studententeam, das eine eigene Strecke entwickelt hat." Aber wann wird es komplett fertig sein? "Natürlich wissen wir es nicht genau, aber wir hoffen, irgendwo im Jahr 2040 fertig zu sein. Jedes Jahr gibt es ein neues Team, das sich mit der Weiterentwicklung des Hyperloop-Konzepts beschäftigt. Wir arbeiten jetzt an der Zukunft, und jedes Jahr kommen wir dem wirklich funktionierenden Hyperloop ein Stückchen näher."

Die Europäische Hyperloop-Woche
Da Elon Musk selbst keine Zeit hatte, den Wettbewerb zu organisieren, übernahmen Delft Hyperloop und 3 weitere Studententeams in Europa die Organisation und so wurde die European Hyperloop Week (EHW) geboren. Mit dem EHW will Delft Hyperloop die teilnehmenden Teams herausfordern, sich ehrgeizigere Ziele für einen vollständigen Hyperloop zu setzen und gemeinsam ein Hyperloop-Ökosystem zu schaffen. Die erste Edition wird vom 19. Juli bis 25. Juli 2021 in Valencia stattfinden. Während dieser Woche werden verschiedene Redner von wichtigen Parteien in der Hyperloop-Industrie auftreten und mehrere Hyperloop-Wettbewerbe für die 26 teilnehmenden Studententeams organisiert. Delft Hyperloop wird in fünf der sechs Kategorien antreten: Complete Pod Design Award, Propulsion Subsystem Award, Mechanical Subsystem Award, Electrical Subsystem Award und den Full-Scale Award.

Zusammenarbeit Jeveka und Delft Hyperloop
Wir sprachen mit Witte auch über die Zusammenarbeit zwischen Jeveka und Delft Hyperloop. „Warum arbeiten wir mit Jeveka“? Ganz einfach: „weil wir mit Jeveka einen starken Partner haben“. Die Qualität ist hervorragend und man kann sich immer auf sie verlassen. Das braucht man, wenn man mit so enormen Kräften wie beim Hyperloop arbeitet. Jeveka ist auch sehr flexibel. Wenn wir etwas in der Konstruktion anpassen müssen und z.B. eine etwas längere Schraube benötigen, haben wir aufgrund der breiten Produktpalette immer eine gute Auswahl. Außerdem stehen immer viele Informationen und Dokumentationen zu den Produkten zur Verfügung und das ist sehr hilfreich. Dieses fünfte Team weiß von den vorherigen Teams, dass sie gute Erfahrungen mit Jeveka gemacht haben; nach ihren Angaben war es ein Vergnügen, mit Jeveka-Produkten zu arbeiten und noch dazu sind sie einfach zu bestellen."

Jeveka-Produkte im Delfter Hyperloop
Laut Witte wurden in diesem Jahr mehr Jeveka-Verbindungselemente im Hyperloop und auf der Startbahn eingesetzt als jemals zuvor. Doch welche Produkte kommen in einen Hyperloop (Orbit) eigentlich vor? Es sind zum Beispiel Unterlegscheiben, Sicherungsringe, Einschraubmuttern mit Schlitz, selbstsichernde Ripp-Sechskant-Flanschmuttern, Einsatzgewinde und verschiedene Unbrako-Schrauben. Und das ist noch nicht einmal alles. Wie Sie sehen, ist der Bau eines Hyperloops mit einer Menge Aufwand verbunden. Und Jeveka ist nur zu gerne bereit, seinen Teil dazu beizutragen.

Warum Jeveka mit Delft Hyperloop zusammenarbeitet
Investitionen sorgen für Wachstum und kontinuierliche Verbesserung. Bei Jeveka investieren wir nicht nur in unsere Mitarbeiter, unsere Beziehungen zu Kunden und Lieferanten, sondern auch in eine nachhaltige und vielversprechende Zukunft. Deshalb sponsern wir seit Jahren verschiedene Projekte von Studenten an technischen Universitäten und Hochschulen. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Studenten sind wir nicht nur an technischen Innovationen beteiligt, sondern gestalten auch aktiv eine nachhaltige Zukunft.

In Hyperloops sehen wir, dass Fahrzeuge aufgrund des geringen Luftwiderstands Geschwindigkeiten von über 1.000 km/h erreichen können und dabei energieeffizienter, umweltfreundlicher und bequemer sind als Flugzeuge. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt bewusst. Und deshalb ist es für uns so interessant, Delft Hyperloop zu sponsern.

Jeveka wünscht Delft Hyperloop viel Erfolg während der European Hyperloop Week!



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